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Wir beantworten hier häufig an die MIFA gestellte Fragen (FAQ)…

Seit wann gibt es die MIFA?

Der Name MIFA (Mitteldeutsche Fahrradwerke) hat Tradition. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1907.

Bereits vor dem 1. Weltkrieg stieg das Unternehmen zu einem der bedeutendsten deutschen Fahrradhersteller auf. 1925 wurde der Italiener Alfredo Binda auf einem MIFA-Rad Weltmeister.

Zu DDR-Zeiten war die Marke MIFA jedem Kind ein Begriff, der VEB hatte zeitweise 1.400 Beschäftigte. 1996 wurde die damalige Auffanggesellschaft von Peter Wicht (heute noch MIFA-Vorstand) und Michael Lehmann übernommen und erfolgreich wieder aufgebaut.

Heute ist die MIFA Deutschlands größter Fahrradhersteller.

Was macht die MIFA?

Die MIFA kauft weltweit Einzelteile und Komponenten für Fahrräder ein, veredelt diese und assembliert und vertreibt qualitativ hochwertige Fahrräder zu ökonomischen Preisen.

Dabei deckt die MIFA in der Wertschöpfung die Produktionsschritte des Einspeichens der Laufräder ebenso ab wie das Lackieren der Rahmen in der werkseigenen, umweltfreundlichen Lackiererei. Die Produktion findet vorwiegend auftragsbezogen statt, d.h. erst wenn der Auftrag eines Kunden vorliegt (zu 75% große Handelsketten) wird der Auftrag spezifisch nach Kundenwunsch ausgeführt.

Aufgrund der wetterbedingten Saisonalität des Fahrradgeschäftes wird im ersten Halbjahr ein großer Teil des Umsatzes verbucht, während das zweite Halbjahr traditionell von der kostenintensiven Auftragsvorproduktion für die kommende Saison geprägt ist.

Was sind die Besonderheiten an der MIFA AG?
  • MIFA ist der mit Abstand am dynamischsten wachsende Fahrradhersteller in Deutschland.
  • MIFA hat im Jahr 2009 614.000 Fahrräder verkauft und ist damit der größte deutsche Hersteller.
  • MIFA arbeitet seit dem Jahr 2000 nachhaltig profitabel.
  • MIFA wird von einem erfolgreichen Management geführt, das bereits die Hyrican Informationssysteme AG aufgebaut und im Jahr 2000 erfolgreich an die Börse brachte.
  • MIFA verfolgt eine erfolgreiche Vertriebsstrategie mit dem Schwerpunkt auf große Handelsketten und Versandhäuser.
  • MIFA verfügt über eine äußerst effiziente Kostenstruktur, weil nur an einem Standort produziert wird.
  • MIFA bietet gleichbleibend hohe Qualitätskriterien und niedrige Ausfallraten. Daraus folgen langfristige Kundenbeziehungen.
  • MIFA bietet besondere Schnelligkeit und Flexibilität in der Auftragsrealisierung. Dies ist sehr wichtig für die europäische Expansion.
  • MIFA bietet besonders kundenorientierte Lösungen wie z.B. einen Vor-Ort-Reparatur-Service.
  • MIFA produziert in Sachsen-Anhalt in einer der modernsten und effizientesten Fahrradfabriken Deutschlands mit einer Kapazität von bis zu einer Million Fahrrädern jährlich.
Wie viele Fahrräder verkauft die MIFA im Jahr?

Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 trotz Auswirkungen der Wirtschaftskrise einen Absatz von 614.000 Fahrrädern.

Was hat die MIFA für Zukunftsziele?

MIFA will ihren Marktanteil in Deutschland und Europa in den kommenden Jahren durch Gewinnung weiterer bonitätsstarker Kunden deutlich ausweiten. Das soll erreicht werden durch:

  • Weitere Marktdurchdringung in Deutschland durch Großaufträge von Handelsketten und Versandhäusern.
  • Gewinnung zusätzlicher Marktanteile im Fahrrad-Fachhandel mit den Eigenmarken MIFA® und GERMATEC®.
  • Weitere Erschließung des europäischen Auslands, insbesondere Skandinavien, Benelux und Frankreich.
  • Weitere Verbesserung der Kundenbindung durch Ausbau der Mehrwertdienste „Vor-Ort-Home-Service“ sowie „Zubehör und Komponenten“
  • Zusätzliche Verbesserung der Vertriebskanäle durch Stärkung des eigenen Internet-Portals als E-Commerce-Plattform.
Gibt es MIFA auch im Ausland?

MIFA verkauft ihre Fahrräder bereits erfolgreich in das deutschsprachige Ausland sowie nach Frankreich.

Weitere Zielmärkte sind mittelfristig Skandinavien und Benelux. Das Unternehmen MIFA AG arbeitet jedoch ausschließlich an einem Standort in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt.

Wie viele Mitarbeiter hat MIFA?

Zum 31.12.2009 beschäftigte die MIFA 494 Mitarbeiter.

Welche Personen sind für den Erfolg der MIFA verantwortlich?

Übernommen wurde die marode MIFA im Jahr 1996 durch die beiden Gesellschafter Peter Wicht und Michael Lehmann, die die MIFA in den Jahren danach wieder auf ein gesundes und profitables Fundament stellten.

Peter Wicht ist heute noch als Vorstand der MIFA verantwortlich für den Erfolg der Gesellschaft in den letzten Jahren. Michael Lehmann ist Vorstand der börsennotierten Hyrican Informationssysteme AG, die einige Jahre zuvor ebenfalls von den beiden Unternehmern aufgebaut wurde.

An welchen Standorten werden MIFA-Fahrräder produziert?

Die MIFA produziert ausschließlich an ihrem Sitz in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt.

Die Konzentration der Produktion auf nur einen Standort bringt erhebliche Kostenvorteile mit sich, die einen wesentlichren Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen bedeuten.

Seit wann ist die MIFA an der Börse notiert?

Die MIFA ist seit dem 17. Mai 2004 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Warum hat die MIFA eine Börsennotierung aufgenommen?

Für die Finanzierung der ehrgeizigen Wachstumsziele der Gesellschaft sieht der Vorstand als grundlegende Voraussetzung die Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens an.

Nachdem die wesentlichen Investitionen wie z.B. die Errichtung des Logistikzentrums in den vergangenen Jahren aus Eigenmitteln abgeschlossen werden konnten, gilt es in Zukunft in erster Linie, die angepeilten Großaufträge von bereits bestehenden Kunden vorzufinanzieren und gleichzeitig die europäische Expansion zu forcieren.

Die veränderte Finanzierungslandschaft (u.a. durch Basel II) hat in Deutschland insbesondere in den neuen Bundesländern auch für Unternehmen mit guter Bonität wie die MIFA eine generell restriktivere Fremdfinanzierung zur Folge. Dieser allgemeinen Tendenz ist die MIFA mit dem Börsengang frühzeitig und vorausschauend begegnet. Die MIFA ist der einzige börsennotierte Fahrradhersteller in Deutschland.

Daher ist die stabile finanzielle Basis im Vergleich zum Wettbewerb ein klares Unterscheidungskriterium im umkämpften Fahrradmarkt und ermöglicht es MIFA, auch in Zukunft weitere Marktanteile für sich zu gewinnen. Darüber hinaus fördern die mit einer Börsennotierung verbundenen Publizitäts- und Imageeffekte den Bekanntheitsgrad und die Attraktivität des Unternehmens bei Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern.